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13 Jahre HIKAF E msdetten e.V. 2005

13 Jahre HIKAF Emsdetten e. V. 2005

 

HIKAF heißt: „Hilfe für Kinder aus armen Familien". Der Verein HIKAF Emsdetten e.V. 2005 wurde im September 2005 gegründet und unterstützt die Projekte von Abbe Hippolyte Badika im Kongo.

HIKAF ist ein Zentrum für landwirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung im Bistum Kisantu in der Demokratischen Republik Kongo.

Zweck des Zentrums ist die Förderung einer gründlichen, dauerhaften und nachhaltigen., Entwicklung im Rahmen der Ausbildung armer Kinder und unbemittelter Jugendlicher sowie die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität der Bevölkerung im Kongo.

 Die Schule „College Mater Vitae" im Kongo wird vom Verein HIKAF asbl unter der Leitung von Abbe Hippolyte Badika, ehemaliger Kaplan von St. Georg in Bocholt, von Herz Jesu und St. Pankratius in Emsdetten, geführt. Abbe Hippolyte Badika unterrichtet ferner am Priesterseminar Mayidi bibelwissenschaftliche Kurse und biblische Sprachen und Deutsch. Seit September 2016 arbeitet er auch in einer ländlichen Pfarrei in Mvululu, Bistum Kisantu.

 Die HIKAF-Schule wurde 2006 gebaut. Sie hat im Jahr 2016 iihr 10jähriges Bestehen gefeiert. Sie wird nach der ersten Erweiterung im Jahre 2014 zurzeit von 510 Kindern besucht - Zwölf Grundschul- und sechs Kindergartenklassen.

Am Eingangstor prangen die Buchstaben: Ordre - Sincerite - übersetzt: Ordnung und Aufrichtigkeit. Ordnung und Aufrichtigkeit ist das Motto vom Verein Hikaf asbl.

 Der Unterricht dauert von 7.00 - 13.30 Uhr mit einer halbstündigen Pause um 10.00 Uhr. Die Kinder der Kindergartenklassen kommen um 7.30 Uhr und werden um 12.00 Uhr von den Eltern wieder abgeholt. Dienstags ist Sporttag: Tae kwon do: ein Kampfsport, der zur Disziplin und zur Selbstbeherrschung sowie zur Selbstverteidigung der Kinder beiträgt. Die Schulklassen nehmen abwechselnd auf dem Schulhof am Sportunterricht teil. Musik, Englisch und Informatik gehören auch zum Studienplan in der Grundschule. Für den Unterricht bekommen die Kinder alle Schulmaterialien von der Schule, sodass kein Kind sich benachteiligt oder ärmer fühlt. Ein Kind in der ersten Klasse Grundschule bekommt 27 Hefte. Für jede Materie gibt es ein bestimmtes Heft.

 „College Mater Vitae" ist eine katholische Schule. In der Früh wirdjeden Tag zusammen am Schulhof gebetet. In der Fastenzeit wird an jedem Freitag vor dem Unterricht von den Kindern der Kreuzweg durch die umgehenden Strassen gebetet und in den Marienmonaten Oktober und Mai wird der Rosenkranz - immer von den Kindern gestaltet - gebetet. Am letzten Wochenende im Mai gehen sie zur Wallfahrt nach Kisantu, zur Mutter Gottes von Banneux. Das ist ein vielfältiges religiöses und soziokulturelles Angebot für die Kinder und wird immer auch von den Eltern gut angenommen. Die Kinder verteilen an die ärmeren Kinder der Landbevölkerung Wäsche, die sie selbst in der Fastenzeit gesammelt haben.

Mittlerweile ist auf dem Schulhof aus einem Container ein Verkaufskiosk entstanden. Gebaut wurde ein Pavillon als Sonnenschutz für die Kinder in der Pause. Bei stärkerer Hitze werden auch andere Pavillons installiert.

Am Ende eines Trimesters haben die Schüler Prüfungen abzulegen. Die Prüfungen für die Schulkinder dauern zehn Tage. Anders als in Deutschland müssen auch die Kindergartenkinder an 2 Tagen Prüfungen ablegen.

Im Kongo besteht übrigens Schulgeldpflicht für alle Schulen. Da nicht alle Eltern das Schulgeld aufbringen können, zahlen HIKAF-Paten für einige Kinder. Es werden immer noch Paten gesucht. Die Kinder, die im aufe des Schuljahres lernschwach waren, bekommen in den Ferien an drei Tagen in der Woche im August Nachhilfe-Unterricht durch die Priesterstudenten von Mayidi und einigen Lehrerinnen der Schule, damit sie das Niveau der anderen Kinder in der nächsten Klasse erreichen können. Dieser Unterricht ist freiwillig und zum Teil kostenlos.

An der Schule Mater Vitae unterrichten 18 Lehrerinnen und 7 Erzieherinnen. Zu den Mitarbeitern zählen auch 3 Bürokräfte, 2 Putzmänner, 1 Putzfrau, 2 Wächter, 1 Koch und 2 Chauffeure. Die Arbeiter werden alle mit dem Schulgeld der Kinder bezahlt. Der Staat gibt keinen Zuschuss. Im Gegenteil - staatliche Behörden erheben verschiedene Steuern vom Schulgeldbetrag, von den Löhnen der Arbeiter und von jedem einzelnen Kind, das die Schule besucht. Stromkosten und Grundstücksteuer gehören auch dazu.

Da die Schule einen guten Ruf erreicht hat, wurde 2014 die Grundschule um drei Räume erweitert. Mit dem 10jährigen Bestehen der Schule im Jahr 2016 wurde beschlossen, mit dem Bau der Sekundarschule zu beginnen, damit die Kinder bis zum Abitur dort unterrichtet werden können. Architektenbaupläne sind vorhanden. Es fehlen noch die 200.000 € Baukosten. Die Hikaf-Schule gehört zu den vier besten Schulen im Kongo nach einem Diktat-Wettbewerb.

Zu den HIKAF-Projekten zählen die Schule MATER VITAE in Kinshasa - ein im Bau befindlicher zweistöckiger Konvent (Studentenheim) mit 20 Zimmern in Kisantu-Gare sowie ein kunstreicher Botanischer Garten MATER VITAE in Kisantu-Nkandu. Das Erdgeschoss des Konvents ist bewohnt. 5 Hikaf-Medizinstudentinnen leben schon hier. Außerdem betreibt Hikaf eine Landwirtschaft mit Viehzucht in Mayidi. Es gibt verschiedene Grundstücke für künftige Projekte: Neubau einer Handwerks- und Musikschule; Neubau einer Grundschule für sehr arme und intelligente Kinder in Kisantu sowie eines geistlichen Zentrums und einer Krankenstation um den Garten Mater Vitae in Kisantu. Wir planen auch ein Ferienhaus am Atlantik Ozean in Moanda. Wir brauchen auch dringend einen Schulbus, einen Geländewagen und einen Brunnen für die Schule „College Mater Vitae". Zweck dieser Einrichtungen ist die Ausbildung armer Kinder, die ohne unsere Unterstützung dem Analphabetismus, der Arbeitslosigkeit und damit einer ständigen und immer verfestigten Armut und Misere ausgeliefert wären.

Insgesamt werden bei den HIKAF-Projekten 52 Mitarbeiter beschäftigt. Sie werden jeden Monat vom Projekt bezahlt. Alle Mitarbeiter bekommen auch Unterstützung im Kranken- und Sterbefall.

Hikaf betreut in diesem Jahr 60 Grundschulkinder, 20 Sekundarschulkinder (darunter drei im Internat), 9 Hochschulkinder und 9 Universitätskinder (darunter 5 in Medizin). Außer den Studiengebühren übernimmt Hikaf asbl für einige Hikaf-Studenten den ganzen Lebensunterhalt.

Hikaf kümmert sich auch um viele arme Familien, wo die Kinder Paten haben sowie zahlreiche andere, die gelegentlich an deren Tür klopfen. Es werden Mieten bezahlt und auch oft Unterkunft ermöglicht.

Die Kosten für die Unterstützung der Kinder und Familien sowie die Löhne für alle Mitarbeiter betragen ca. 132.000 € im Jahr.

Wir brauchen dringend Unterstützung, damit wir weiter bauen können und somit vielen Kindern geholfen wird.

Sie können Bilder sehen und weitere Informationen bekommen unter www .hikaf.de (Deutsche Fahne), bei Facebook: Abbe Hippolyte und per Whatsapp unter 0049.157.39183294. E-mail:  h1kaf@yahoo. fr oder hildegardjuergem;@osnanet.de

Unsere Bankverbindung:

IBAN: DE 68 40153768 0000 152666

BIC: WELA DE D1EMS.                                                                                                                   Dez. 2018

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